Gesprächskreis Rees, NRW

Seit September 2012 besteht ein Gesprächskreis in der Nähe von Rees, Niederhein.

Wir brauchen einen Halt. Früher war es die Familie, heute sind es vielfach Vereine. In jeder Familie und jedem Verein muss man sich anpassen, damit alle organisiert funktionieren. Man muss also ein Stück seiner Individualität opfern bzw. erst gar nicht zum Ausdruck bringen. In dem Gesprächskreis geht es darum, sich selbst wahrzunehmen und ja zu sich zu sagen.

Überall geschieht ein Energieaustausch – selbst mit Menschen, mit denen wir nichts zu tun haben. Wenn wir uns vorstellen, dass wir einen Energieradius von 1,80 m haben, so ist es einleuchtend, dass wir viele Menschen im energetischen Bereich kontaktieren. Da auch Energie einen harmonischen Ausgleich sucht, gibt der, der viel positive Energie hat, an die ab, die weniger haben. Deswegen fühlen sich einige nach einem Bummel durch die Stadt überanstrengt und erschöpft und andere erst so richtig wohl.

In dem Gesprächskreis geht es um die Dinge zwischen Himmel und Erde, die von vielen verlacht werden – zumeist aus Unwissenheit. So wie sich viele für Fußball interessieren, interessieren wir uns für die nichtgreifbaren Dinge. Und ich verspotte auch niemanden, der sich für Fußball interessiert.

Es gibt immer mehr Menschen, die hellhören, hellsehen, hellfühlen und/oder etwas wahrnehmen, was nicht untergeordnet werden kann. Im kleinen Kreis sprechen wir über das, was wir wahrnehmen und für möglich halten.

Wir befinden uns in einer Zeitenwende. Es gibt viele Menschen, die im energetischen Bereich arbeiten, es gibt viele Autoren mit guten Büchern, die den Menschen als Körper-Seele-Geist-Einheit vermitteln wollen und alle Materie als beseelt. Wir können lernen, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, auch die Beziehung zu unseren Mitmenschen.

Wir können uns auch mit der Schuldfrage auseinandersetzen. Wir sind so erzogen worden, dass irgendjemand Schuld hat an den Dingen, die passieren und zwar immer „die Anderen“. Es entsteht die groteske Erwartung, dass es mir besser geht, wenn sich andere ändern. Dabei ist es meine Aufregung, wenn ich mich aufrege. Ich könnte die Dinge auch mit Gleichgültigkeit betrachten.

Auf unserem Suchweg gelangen wir an die Spiegelgesetzmethode und die Bücher von Byron Kathie. Eine ausgesprochen gute Methode, um sich mit sich selber auseinanderzusetzen. Was mich dabei stört ist, dass es immer noch einen Schuldigen gibt. Jetzt ist es nicht mehr „der Andere“ sondern ich selber, potzblitz. Es ist eine Verlagerung der Schuldfrage. Nach meinem Empfinden gibt es keine Schuld, also geht die Suche weiter.

Die vergangenen Leben – Karma. Vorausgehen muss, dass man an Wiedergeburt glaubt. Ereignisse aus vergangenen Leben sollen sich auf das hiesige Leben auswirken und das wird durch das sogenannte Familienstellen geklärt. Bei den Aufstellungen wegen Probleme mit lebenden Angehörigen zeigten sich gute Erfolge ebenso die Friedensbemühungen mit der Ahnenreihe. Selbst dass ich in diesem Leben etwas ausgleichen möchte, wozu ich im letzten Leben nicht mehr kam oder wollte, halte ich für glaubwürdig, wenn man nicht von Schuld ausgeht. Alles ist Ursache und Wirkung.

So gefällt mir, was in „Mit der Natur reden“ von Michael J. Roads steht. Da geht es um einen zurückgebliebenen, verkrüppelten Baum.

„Ich bin gewachsen, wie ich gewachsen bin. Ich bin dem Wachstumsmuster gefolgt, das für mich das Vollkommene war. … Auch wenn die physische Form als verunstaltet oder verkrüppelt erscheinen mag, gibt es keinen Fehler, denn in der unendlichen Suche nach der Wahrheit, der Erweiterung und dem Gleichgewicht ist in einer solchen Schwierigkeit ein Geschenk enthalten. Es ist eine sehr seltene Gabe, die sich dahinter verbirgt…. Meine Andersartigkeit ist meine Vollkommenheit…S. 110“ (seit einer Woche komme ich über diesen Text nicht hinaus – es hat gewartet, bis ich es hier zitiere)

Die Bücher von Rüdiger Dahlke habe ich auch gelesen. Der Körper drückt das aus, was die Seele empfindet. „Ich habe die Nase voll und ich huste euch was“ bei Überbelastung reagiert der Körper mit Schnupfen und Husten. Viele beeindruckende Beispiele, bei denen ich oft schmunzeln musste.

Wer bereit ist, sich mit sich selber auseinanderzusetzen, findet bei der Astrologie einen Weg. Am besten wäre, Astrologie selber zu lernen, was viel Zeit beansprucht. Für eine astrologische Beratung muss man einen Berater finden, der einem seine Sichtweise nicht überstülpen will. Das Horoskop zeigt die Anlagen und nicht, was der Mensch daraus macht. Die Zeitungshoroskope haben mit Astrologie nichts zu tun.

Schamanismus ist der Überbegriff für die Verbindung zu unserem inneren Wissen. Es ist die Achtung vor der Natur, der Glaube an die Beseelung von allem, was Materie ist, der Zusammenhang von Makro- und Mikrokosmos und dass sich die Verletzung oder Heilung des einen auf das andere auswirkt.

Ho’oponopono bezeichnet ein Verzeihungsverfahren auf Hawai, um Beziehungen wieder in Ordnung zu bringen (ähnlich dem Familienstellen). „Ich verzeihe mir, es tut mir Leid, ich liebe mich und ich verzeihe dir, es tut mir Leid, ich liebe dich.“

So manch einer findet Antworten in den verschiedenen Kartendecks, im IGing, Pendeln, Meditation, Gebet etc…. Es gibt eine unendliche Vielfalt und über all das sprechen wir ohne etwas als richtig oder falsch zu bezeichnen.

Wer Fragen dazu hat, melde sich bitte unter 02851 6823 oder per email, ebenfalls wer Interesse an einer astrologischen Ausbildung hat.

Für den Gesprächskreis nehme ich einen kleinen Selbstkostenbeitrag von 5 € für Kaffe, Tee, Wasser nach Wunsch.

Liebe Grüsse                                                                                                                                       Ursula

Nächster Treffzeitpunkt: 18. August 2017 – 15 bis 18 Uhr

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