Die karmische Waffe

Nachdem das dumme Kind aus Schweden mal wieder Begriffe benutzt, ohne sich zu informieren, werfe ich wieder mal einen Blick auf Karma und Schuld. Sie haben beide nichts miteinander zu tun, werden aber gerne mißbraucht, um die Menschen zu unterdrücken.

Karma heisst übersetzt „Wirken, Tat“ Punkt. Alles andere sind Zusätze, die dort nicht hingehören. Es ist auch keine Rede von guten oder schlechten Taten, denn wir tun immer was. Selbst wenn wir nichts tun, tun wir: nämlich Nichts.

In der esoterischen Szene wird der Begriff Karma gerne benutzt und die Zahl der Bücher dazu ist unermeßlich. Gerne wird spekuliert, warum jemand krank und/oder arm ist (da mischen auch Astrologen gerne mit) und wenn es nicht die bösen Eltern oder andere Personen waren, dann muss eben das vorherige Leben herhalten. Dazu kommen die Drohungen, wenn du dich nicht an Gesetz und (vorgeschriebener) Ordnung hältst, wirst du auch im nächsten Leben keine Verbesserung erleben. Gib alles weg, was du hast, am besten denen, die schon genug haben z.B. der Kirche, dann werden sie vielleicht ein Gebet für dich sprechen. Helfen tut es nicht, weil das Leben ganz anders ist.

Bevor wir ins Leben treten, haben wir einen grossen Plan gemacht. Es war nicht der erste, denn viele Male haben wir uns ein Erdenleben mit den dazugehörigen Dramen ausgesucht. Wir können davon ausgehen, dass wir so ziemlich alles waren, was es an Rollenspielen zu verteilen gab: Opfer und Täter. Der Preis, den wir dafür geben mussten, war: das Vergessen. Durch die Dichte der Materie, in der wir leben, kam die Verbindung zu unserem Wissen nicht zustande. Dazu kam der Druck der Religionen, es wurde diktiert, was man zu glauben hatte und was nicht und wenn die Bevölkerungszahl zunahm, die „gehobenes Wissen“ erreichte, wurden sie kurzerhand umgebracht.

Wir haben also unseren Plan gemacht. Für unser neues Leben suchten wir das Land, in dem wir leben wollten, die Eltern, die sozialen Umstände usw. damit wir das, was wir erleben wollten, auch erlebten. Wenn wir beschlosssen, auch mal ein Leben nur geniessen zu wollen, so ist auch das möglich. Die meisten suchen die Herausforderung und wollen die Schwierigkeiten meistern. Wir wollen die Dichte der Materie bezwingen. Wir wollen die Dramen von Liebe und Haß ausleben, lachen und weinen und die ganze Gefühlspalette geniessen. Dazu brauchen wir Menschen, die das Spiel mitspielen. Wir haben uns verabredet mit den „Lieblosen, Hinterhältigen und Gemeinen“. Das ist die vermeintliche „Schuld“.

Zitat: „Das Gesetz von Karma ist kein Gesetz der Schuld. Es ist ein Gesetz der sich immer wieder neu entfaltenden Gelegenheiten – bis soviel Licht in dein Herz dringt, dass alles erleuchtet ist und du aus dem unerschöpflichen Angebot an Gelegenheiten keine mehr wahrzunehmen brauchst. Karma ist ein Gesetz der Entwicklung, der Entfaltung des Einzelnen. Schuld existiert nicht. Schuld hat der Mensch erfunden, um auf die Menschen zugreifen zu können, um sie für unheilige Zwecke zu mißbrauchen und für immer an das Rad der Gelegenheiten zu binden. All die Gelegenheiten haben uns dorthin geführt, wo wir jetzt sind – ins neue Zeitalter. … Das wahre göttliche Erbe des Menschen jedoch ist: SEINE Unschuld.“

aus Licht1 – Heilung durch Gott von Jahn J. Kassl https://lichtweltverlag.at/wp-content/uploads/2016/02/LP-Licht1-Heilung-durch-Gott-print.pdf

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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