Das Gretalein

Laut wikipedia eine Umweltschutzaktivistin, die durch Schulstreiks auf das Umweltproblem aufmerksam machen will. Als Schüler kann man nur während der Schulzeit demonstrieren, an freien Tagen geht das nicht. Sie spricht von existentieller Bedrohung, von grösster Krise der Menschheit und dass wir alle nur aufwachen und uns verändern müssen.

Sie fuhr 2018 mit ihrem Vater in einem E-Auto zur  UN-Klimakonferenz nach Polen. Völlig „unbekannt“ erhielt sie die Möglichkeit, eine Rede im Plenarsaal zu halten.

Greta weiss nicht, dass die Akkuproduktion eines E-Autos soviel Schadstoffe herstellt, dass man als Vergleich mit einem Diesel 8 Jahre fahren könnte. (eine Studie des schwedischen Umweltministeriums) – Die Lebenserwartung einer E-Batterie beträgt zwischen 5 und 8 Jahren.

Siehe auch https://ursulaortmann.wordpress.com/2019/02/01/benz-diesel-automobile/

Die Umwelt hat also nichts gewonnen, dafür  aber E-Auto-Hersteller und ihre Aktionäre. Die Ersatzbatterie kostet geschätzte 6000 bis 14000 Euro.

Lobenswert, dass Greta Flugverbindungen ablehnt. Dafür verwandelt sie ihren Platz im Zug in ein Plastikentsorgungsabteil. Wusstet ihr, dass eine Plastikflasche 450 Jahre braucht, bis sie vollständig aufgelöst ist? Eine Umweltschutzaktivistin müsste das wissen und – um glaubhaft zu sein – jede Art von Plastik/Kunststoff ablehnen.

Geht Greta auf die gross angelegten Baumabholzungen ein, damit das G5-Netz ausgebaut werden kann? Ein Baum speichert CO2, der in Zucker und dann in Stärke umgewandelt wird, der Energielieferant ist und das Holz entstehen lässt. Ein Abfallprodukt dieser Photosynthese ist der Sauerstoff. Je mehr Bäume abgeholzt werden, umso mehr Kohlendioxid bleibt in der Luft. Es wäre demnach sinnvoll, sich für Baumerhalt und Neuanpflanzungen einzusetzen. Vielleicht werden diese Themen gerade an Freitagen im Schulunterricht durchgenommen?

Damit kommen wir zur Schulpflicht. Bei wiederholtem Fehlen können von den Eltern Strafgelder verlangt werden, in einigen Ländern Freiheitsstrafen und den Eltern kann das Personensorgerecht entzogen werden. Das Kind kommt demnach in ein Heim und untersteht direkt der Staatsgewalt. Ein Schuleschwänzer – egal aus welchen Motiven – weiss nicht, welche Konsequenzen sich daraus ergeben können.

Und was ist mit Greta? Wenn sie dahinter kommt, dass die Schüler nicht ihretwegen kommen, sondern um einen Grund zu haben, der verhassten Schule fernzubleiben, bekommt sie einen Knacks. Schule war immer schon verhasst und hier kann man deutlich sagen: Es liegt am System.

Vielleicht hat das alles noch was Gutes, dass die Jugendlichen mehr Umweltbewusstsein entwickeln: Verzicht auf Plastik/Kunststoff, Verzicht auf das neueste Handy, mit dem Rad zum Sport oder andere Freizeitaktivitäten (und sich nicht von Mutter fahren lassen), Teilnahme an Säuberungsaktionen in Wald und Flur und vieles mehr.

Veränderung fängt immer bei einem selber an.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

Ergänzung: Der Volkslehrer wollte dabei sein. Ein Video „Am Freitag! Zu Greta! Für die Zukunft! | AKTIVISMUS“ und er weist darauf hin, dass Wissenschaftler feststellten, dass es einen CO2-Anstieg von 0,04% gibt. Was sind Wissenschaftler schon gegen Greta? Ein weiteres Video „Gretas Lynchmob jagt VL | AKTUELL“ auf youtube

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