Wenn uns die Liebe verlässt

Geht das überhaupt? Nein. Das geht nicht. Entweder haben wir die Liebe und uns geht es gut damit oder wir haben sie nicht und suchen sie im Aussen. Die Folge davon sind Liebeskummer, unendliche Enttäuschungen gepaart evtl. mit Existenzängsten. Ent-täuschung sagt es bereits: wir haben uns getäuscht und stellen das jetzt fest. Wir haben in dem Anderen etwas gesucht, was wir selber nicht haben. Wir haben erwartet, dass der Andere unsere Wünsche erfüllt, anstatt uns selber diese Wünsche zu erfüllen. Wir haben Verständnis erwartet, obwohl wir uns selber nicht verstehen. Wir haben Liebe erwartet, obwohl wir uns selber nicht lieben.

Gerade in der Partnerschaft erleben wir Projektionen. Einen guten Artikel dazu http://www.seelenfluegel.net/erw.html – Ich bin mit der Aussage, dass Liebe schwindet, nicht einverstanden. Liebe kann nicht kleiner werden. Es wird verwechselt mit Verliebtheit, das ist der Zustand, indem wir im Anderen all die guten Seiten erkennen, die wir selber haben. Wenn wir in dem Anderen dann auch die negativen Seiten erkennen, lässt der glückselige Zustand schnell nach. Nichtsdestotrotz ist Verliebtsein eine schöne Sache und wir sind damit dem himmlischen Zustand der bedingungslose Liebe sehr nah.

Doch nun zurück zur Erde. Wir sind Energie und leben von Energie. Da wir uns dessen nicht bewusst sind, versuchen wir, auf irgendeine Weise an Energie zu kommen. Die 4. Prophezeiung von Celestine (sehr empfehlenswert): Erkenntnis – Der Kampf um Macht

Zitat: „Allzu oft schneiden Menschen sich von der großen Quelle dieser Energie ab und fühlen sich deshalb schwach und unsicher. Um Energie zu gewinnen, zwingen wir andere dazu, uns Aufmerksamkeit und somit Energie zukommen zu lassen. Gelingt es uns, andere auf diese Weise erfolgreich zu dominieren, fühlen wir uns stärker. Der Wettstreit um menschliche Energie ist die Ursache für alle zwischenmenschlichen Konflikte…..“

Wir alle kennen das: einige Zeit Zusammensein mit bestimmten Menschen, und wir fühlen uns vollkommen ausgelaugt. Das wurden wir auch, Energieräuber sind überall. Da wir noch nie was davon gehört haben, existiert es trotzdem. Während im Verliebtheitszustand die Energien hin und her fliessen, geschieht hier ein einseitiges „absaugen“. (Auch bei den furchtbaren Verbrechen geht es um Energiegewinnung.)

Wir Menschen entwickeln uns weiter, aber in sehr unterschiedlichem Tempo. Das kann soweit gehen, dass wir uns all der Täuschungen bewusst werden und der Erwartungen, die der andere nicht erfüllen kann und auch nicht will. Wenn unsere Eigenliebe wächst, brauchen wir keinerlei Bestätigung im Aussen. Buchempfehlung: Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.

Auch ist nicht jeder Mensch für ein gemeinsames Zusammenleben geschaffen. Oft reichen bereits getrennte Wohnungen und man hat ein gutes freundschaftliches Verhältnis. Wir müssen einfach alles, was uns als „Norm“ mitgegeben wurde, infrage stellen. Dem anderen „gehören“ ist Sklaventum und Hörigkeit, was man dem geliebten Menschen nicht antun möchte.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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