Unsere Mütter und Grossmütter

Deutschland lag in Trümmern. Es waren die deutschen Frauen, die ohne oder mit primitiven Hilfsmitteln aus dem Schutt das Verwertbare herausgesucht haben, um die Behausungen wieder herzurichten.

http://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/pwietruemmerfrauen100.html

Zum Gedenken der Trümmerfrauen wurde eine Frau auf der 50-Pfennig-Münze abgebildet, die einen Baum (Eiche) pflanzt. Damit war auch gleichzeitig den vielen Waldarbeiterinnen ein Denkmal gesetzt, die die zerstörten Wälder wieder aufforsteten. Richard Martin Werner bildete auf dieser Münze seine Frau ab.

Die deutschen Männer, die man am Leben gelassen hatte, waren traumatisiert und gingen einer Arbeit nach, um für den Unterhalt zu sorgen. Warum erwähn ich das? Weil diese Männer sich nicht an Frauen und Kindern vergriffen, um ihre sexuellen Bedürfnisse zu stillen, wie das jetzt seit 2 Jahren vermehrt auftritt.

Viele Männer kamen nach und nach aus der Gefangenschaft zurück und übernahmen wieder das Kommando bzw. die Arbeit. Damit waren die Frauen aber nicht auf Haushalt und Kindererziehung beschränkt, sondern wer die Möglichkeit hatte, ein Stück Land zu bewirtschaften, tat das. Auf dem Land hatte jedes Haus ein Schwein im Schweinestall und Hühner, um sich selber zu versorgen.

Entgegen allen dummen Berichten muss man mal festhalten, dass es die Deutschen selber waren, die das Land aufgerichtet haben.

Die Gastarbeiter kamen erst, als sich der erste Wohlstand einsetzte. Es war die italienische Regierung, die im Herbst 1953 italienische Gastarbeiter anbot, worauf die Bundesregierung zurückhaltend reagierte. Erst 2 Jahre später änderte sich diese Haltung und am 20.12.1955 wurde das deutsch-italienische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Weitere Anwerbeverträge wurden geschlossen: 1960 mit Griechenland und Spanien, 1961 mit der Türkei, 1963 mit Marokko, 1964 mit Portugal, 1965 mit Tunesien und 1968 mit Jugoslawien.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsmigration

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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