Probleme gefälligst

Ich war auf einem grossen Fest in einem Festzelt. Es war sehr schön. Ich verabschiedete mich von meinen Enkeln mit einer herzlichen Umarmung. Jemand fragte, ob ich mich auch von meinem Vater verabschieden würde. Ich antwortete mit ja, wenn ich ihn sehe. Auf dem Weg zum Ausgang kamen mir 2 meiner Schwestern fröhlich tanzend entgegen, doch sie nahmen mich nicht wahr. Kurz darauf kamen mir wieder 2 Schwestern entgegen, wobei die eine auch bei der ersten Gruppe dabei war. Sie sagte: „Ich hab dir einen Brief geschrieben“ und ging weiter. Die 2. sagte: „Ich habe dir auch einen langen Brief geschrieben.“ Ich fragte, ob ich den lesen muss oder verbrennen kann. Sie fragte, wie ich das meine. Ich erklärte ihr, wenn ich den Brief lese, könnte das die Beziehung belasten. Ob ihr der Brief so wichtig wäre oder ob ich den Brief doch lieber verbrennen sollte. Sie antwortete, dass sie gerade in ihrem Leben aufräumen würde. Ich antwortete, dass ich das gut fände. Sie habe mit dem Schreiben des Briefes ihre Probleme aufgeführt und abgeschickt, jedoch möchte ich nicht ihre Probleme zu meinen Problemen machen. Denn wenn ich den Brief nicht lese, habe ich keine Probleme….

Das war es, was ich von dem Traum behalten habe. Ich finde, es enthält eine wichtige Botschaft: die Probleme anderer sind nicht deine Probleme.

Wir beurteilen Menschen und Ereignisse immer aus unserer Sichtweise. Wir können die Dinge nicht einfach Dinge sein lassen, dafür sind wir viel zu neugierig und „heiss auf neue Dramen“. Wer würde es wirklich schaffen, einen Brief nicht zu öffnen, obwohl er weiss, der Inhalt tut ihm nicht gut? So geht es auch mit den ganzen Nachrichten, mit denen wir bombardiert werden. Der eine (so wie ich) nimmt es als Information, ein anderer ficht einen Kampf aus gegen die Informationen und ein Dritter lässt sich davon energetisch herunterziehen. Diesen empfehle ich dringenst, eine Pause einzulegen und sich nur mit schönen Dingen zu beschäftigen, bis sich die Psyche erholt hat. Das Rad dreht sich schneller und es ist die Frage, ob wir uns mitdrehen oder ob wir uns von aussen den Zirkus ansehen.

Autor: Ursula Ortmann Rees

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