ARD verbreitet Kiewer Propaganda über Mordserie an Oppositionellen

Erst namenlosen Selbstmörder – dann macht sich doch besser Mord für Propagandazwecke und die Mörder fand man in Russland. Zu dumm, dass sich die “Ukrainische Aufständische Armee” (UPA) zu zwei Morden bekennt. Dann gibt es auch noch diese Toten: RTR Mitarbeiter Igor Kornelyuk und Anton Woloschin, der Betreiber des Channel One Anatoly Klyan, der italienische Journalist Andy Rokkelli und sein Übersetzer Andrei Mironov sowie Fotojournalist von “Russia Today” Andrew Stenin.

Die Propagandaschau

ard_logoNoch am 16.4. hat die ARD tagesschau den Mord an Oles Buzina verschwiegen. Obwohl sie pflichtschuldig – und mit Propaganda überfrachtet – über Putins Marathon-Fragestunde berichtete (O-Ton in den tagesthemen: „funktioniert vermutlich als Ventil“, „ein Präsident – so soll es wirken – der für alles eine Lösung hat“) fiel kein Wort zu der Mordserie, auf die Putin selbst in der Fragestunde Bezug nahm. Erst einen Tag später dämmert der ARD offenbar, dass man das Thema vielleicht doch nicht so komplett totschweigen kann, wie man es gerne hätte. Wenn schon die Vereinten Nationen eine Untersuchung fordern und sogar das ZDF berichtet, muss man wenigsten so tun, als informiere man die deutsche Bevölkerung über die Vorgänge in der Ukraine.

In der tagesschau am 17.4. gibt es einen 30 Sekunden Hinweis. Die Namen der Opfer werden nicht einmal genannt. Nicht ein einziges Wort zu „den anderen Attentaten“:

ARD_tagesschau_17.4.15Jens Riewa:„Nach den…

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