Die Ukraine – das betrogene Land

Die prowestlichen Ukrainer erhofften sich durch den Beitritt zur EU Wohlstand, Freiheit und die wahre Demokratie. Dazu hat man drei ausländische, regierungsfähige Personen mit der ukrainischen Schnelleinbürgerung versehen, um eu-gemässe Geheimverhandlungen durchzusetzen.

Anstatt Wohlstand werden alle Vergünstigungen gestrichen, die unter der Regierung Janukowytsch vor einem Jahr noch bestanden. Es sieht so aus, als bestehe überhaupt kein Interesse am Wohlergehen der Bevölkerung. Das Land ist für den Westen nur soweit interessant, um es mit der Nato-Kriegsmaschinerie zu besetzen mit dem Ziel, Russland zu unterwerfen.

http://quer-denken.tv/index.php/1052-das-reformpaket-der-ukraine-eine-importierte-regierung-macht-s-moeglich

Echart Spoo schreibt: „Der Krieg, der mit Bombardements und dem Einmarsch schwerbewaffneter Milizen in den Osten der Ukraine begann, kam in manchen Medien wochenlang kaum vor. Kein Beschuss von Wohnvierteln, keine Geschosse auf Schulen und Kliniken, keine Toten, keine Verstümmelten, keine Zerstörung von Wasser- und Elektrizitätsleitungen, kein Flüchtlingsstrom nach Russland. Die von mir hauptsächlich studierten sogenannten Qualitätszeitungen zeigten kein Interesse am Ergehen der Bevölkerung. Absolute Gleichgültigkeit.“ … „Das unter US-amerikanischer Anleitung geschmiedete antirussische Bündnis in Kiew konnte im Februar 2014 erfolgreich putschen, weil sich zu jeder Gewalttat bereite Faschisten an die Spitze der breiten sozialen Proteste auf dem Maidan gesetzt hatten. Ohne den „Rechten Sektor“ wäre, wie die New York Times feststellte, der Machtwechsel nicht gelungen. Zum Idol wurde der einstige Anführer der ukrainischen Hilfstruppen der Nazi-Wehrmacht im Krieg gegen die Rote Armee, Stepan Bandera. Die offen faschistischen Tendenzen auch in der Svoboda-Partei kamen durch eine Anfrage der Linken detailliert im Deutschen Bundestag zur Sprache. Aufgrund der Antworten der Bundesregierung wäre es für Journalisten ein Leichtes gewesen, darüber zu berichten. Aber die Medien gingen auf Einzelheiten nicht ein und hielten sich an die Regel, die Faschisten zu „Nationalisten“ oder „Rechtspopulisten“ aufzuhübschen.“

Ein lesenswerter Beitrag: Westliche Medien schüren mit Halbwahrheiten und Propaganda Feindseligkeit. http://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/medienkrieg-die-zweite-710/

Zu guter Letzt gibt es noch den Fall des Rubels – kurz vor dem Inkrafttreten der Eurasischen Wirtschaftsunion mit China und etlichen interessierten Ländern in Zentralasien am 01.01.2015. Dass die teurer werdenden Waren für jeden Russen ärgerlich ist, ist nachvollziehbar. Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir uns mit hohen Öl- und Benzinpreisen abfinden mussten. Wenn ich durch die Medien höre, dass die – armen – Russen sich schnell noch eine Waschmaschine oder ein zweites Smartphone kaufen, dann frag ich mich, ob die noch rechnen können oder ob die Medien mal wieder schlecht recherchiert haben. Um kaufen zu können, muss ich Geld über haben. Wenn ich Geld über habe, geht es mir nicht schlecht.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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