Europa – das trojanische Pferd

Mit dem Fall der Mauer am 9.11.1989 um 23.20 Uhr Berlin war der Weg frei für die Nato, sich im Osten Europas breit zu machen (entgegen den Versprechungen gegenüber Russland). Seit dieser Zeit arbeitet die USA daran, in den angrenzenden Ländern Russlands seine Streitkräfte zu platzieren und aufzubauen. Als Putin sich 2006 weigerte, die Energiecharta – und damit die Kontrolle über das russische Pipelinesystem an die Europäer abzutreten  – zu unterschreiben, wurde das Feindbid Putin und Russland aufgebaut. Das gipfelte in dem Ukrainekonflikt 2014, bei dem täglich Russland und Putin mit neuen Vorwürfen und Beleidigungen attackiert wurden. Höhepunkt war die Behauptung, Russland sei beteiligt an dem Abschuss der MH17. Entsprechende Sanktionen gegen Russland wurden eingeleitet.

Es ist bekannt, dass die Auswertungen der Black Box seit einigen Tagen vorliegt. Seit der Zeit hören die Beschuldigen der deutschen Medien auf, die ganz im Sinne Amerikas das Lied vom bösen Putin sangen, Berichte verfälschten oder gar nicht brachten. Es gab keine Bericht über ethnische Säuberungen in der Ukraine, verübt durch die ukrainische Regierung. Keine Berichte über den Bruderkrieg, über die Tötung von unbewaffneten Zivilisten, über die Einkesselung ganzer Ortschaften mit dem Ziel, die Bevölkerung auszuhungern.

Siehe dazu den Bericht von Mark Bartalmai, eine der vielen Journalisten, die zwar im Krisengebiet sind, deren Berichte aber nicht veröffentlicht werden.

http://www.youtube.com/watch?v=8IJcndxgMpI&list=UUqpswaQyFRowX6gGW-fPo-A

In das Nicht-Natoland Ukraine werden Gelder getragen, damit diese ihren Hass und Krieg weiter führen können. Da das Land spätestens seit dem Maidan-Konflikt Pleite war, muss das Geld für den Kriegsapparat irgendwo herkommen. Da bleibt nichts mehr übrig für die notleidenden südeuropäischen Länder und Italien, das täglich afrikanische Schiffsbrüchige aus dem Meer fischt, wird mit seinem Problem alleine gelassen. Es ist in den Augen der Politiker viel wichtiger, Russland herauszufordern, damit es sich endlich wehrt. So sieht es zumindestens aus.

Keiner der europäischen Politiker verlangt eine sofortige Veröffentlichung des Berichtes zur MH17, um Sanktionen rückgängig zu machen – auch nicht, wenn sie einem Land wie Griechenland dazu verhelfen könnten, dass dadurch die Sanktionen von Russland aufgehoben würden.

So einig ist das vereinigte Europa. Europa – ein Luxusweibchen, aber Hohl in der Birne.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

 

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