An der Pforte der Unendlichkeit

Von Michael Roads geb. 14.4.1947 in Cambridgeshire

Dieses Buch wurde mir ausgeliehen, da ich mich für die spirituellen Welten sehr interessiere. Es ist das 3. Buch einer Serie nach „Mit der Natur reden“ und „Im Reich des Pan“, die ich inzwischen gekauft habe.

Wir sind es gewohnt, in der linearen Zeit zu leben und zu denken. Die meisten Menschen befinden sich nicht im Jetzt, sondern in der Vergangenheit, leben das Leben was von ihren Eltern vorgelebt wurde und lassen die Verletzungen aus der Kindheit und später immer wieder neu auferstehen. Andere leben für die Zukunft, sparen für „später“ und träumen davon, was sie alles „später“ machen.

Viele leben ein Leben, das von anderen vordiktiert wird, weil sie „dazugehören“ wollen. Und um mithalten zu können, braucht man immer mehr, um sich darzustellen und dem Ego zu frönen..

Viele Autoren bemühen sich, uns unsere Realität als Illusion aufzuzeigen:

Raus aus der linearen Zeit mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in eine Welt ohne Grenzen, ohne Geburt und Sterben. Anschaulich vermittelt der Autor Michael Roads, warum Zeit eine Illusion ist. Wir können in die Vergangenheit reisen und frühere Handlungen ändern. Wir können uns beim Sterben zusehen, beim Kampf des Krankenhauspersonals um unseren physischen Körper und die Arbeit geistiger Wesen, unsere seelischen Disharmonien zu heilen.

Unser Glaube an Getrenntheit von Menschen, Tieren und Pflanzen hindert unser Verständnis  für die Grösse unserer Schaffenskraft. Leiden ist eine menschliche Schöpfung, um die Getrenntheit sichtbar zu machen. Wahres Wissen um sein ewiges Selbst lässt keine Illusion von Leiden und Disharmonie entstehen.

Wir sind unsterbliche Wesen aus Licht. Doch die Illusion des Lebens des Körpers kann zur Gewohnheit werden. Erziehung und Religionen tun ihr bestes, uns in Gehorsam und Schuldgefühlen zu halten. So entsteht das, was wir Karma und Schicksal nennen. Es entsteht ein Gruppenbewusstsein, das über viele Leben geht. Wir nehmen uns von anderen als getrennt wahr, weil wir nicht an die Einheit glauben. Auch die Umweltzerstörungen beruhen auf einer Weltanschauung von Getrenntheit und Tod.

Das Gruppenbewusstsein tritt bei grossen Unglücken in Kraft. Man könnte annehmen, Menschen würden sich aus den verschiedensten Ortsteilen verabreden, um gemeinsam zu sterben. Aus geistiger Sicht betrachtet ist das auch so. In der geistigen Welt erleben sich die Seelen körperlich verletzt und werden von einer Person nach eigener Vorstellung liebevoll betreut. Erst durch die Beschreibungen des Pflegepersonals, dass bei jedem nach eigener Vorstellung existiert, glauben die Seelen, dass sie ihre Umwelt selber schaffen.

Spannend geschrieben, aber nicht ganz einfach zu verstehen.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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