Bücher von Paulo Coelho

Bücher von Paulo Coelho

In „Veronika beschliesst zu Sterben“ teilt er mit, dass sein Interesse an Veronikas Geschichte bestand, weil er selbst jeweils in den Jahren 1965, 1955 und 1967 in die Casa de Saude in Rio de Janeiro eingewiesen wurde. Als Grund vermutet er, dass seine Eltern mit seiner Schüchternheit, Extravertiertheit und dem schwankenden Verhalten nicht klar kamen. Mit seinem Berufswunsch Künstler wurde er als dahinvegetierender Aussenseiter angesehen. (siehe auch bei wikipedia)

Als er zum 3. Mal aus der Irren-Anstalt (heute Psychiatrie) entlassen wurde, schwor er sich, irgendwann über dieses Thema zu schreiben, aber nicht zu Lebzeiten der Eltern. Sie hatten sich selber schwere Vorwürfe gemacht. Seine Mutter starb 1993, doch der Vater lebte 1997 noch, war 84 Jahre und sehr schrullig. Durch die Beschreibung der Welt Veronikas konnte Coelho seine Eindrücke in Romanform wiedergeben und seinen Schwur einlösen.

Der Roman handelt von einem Selbstmordversuch einer jungen Frau, die keinen Sinn mehr in ihrem angepassten Leben sah. Der Versuch missglückte und ihr wurde gesagt, dass die Organe so schwer geschädigt wurden, dass sie nur noch kurze Zeit zu Leben hätte. Da erwacht sie aus ihrer Lethargie ….

Der Alchimist

Santiago heisst der junge Mann, der seine Träume verwirklichen wollte. Der Roman beinhaltet die Reise zu den Pyramiden und das Zusammentreffen mit dem Alchimisten.

Fast am Rande wurde etwas wichtiges mitgeteilt. Seine Eltern wünschten, dass er Priester würde und schickten ihn auf eine Klosterschule, wo er in Latein, Spanisch und Theologie unterrichtet wurde. Eines Tages teilte er seinen Eltern mit, dass er nicht Priester wird, sondern reisen wollte. Da er als Reisende nur Hirten kannte, wollte er Hirte werden. Und jetzt kam das Bemerkenswerte: Der Vater gab ihm nicht nur seinen Segen, sondern auch das nötige Geld, damit er sich eine Schafsherde kaufen konnte.

Er hatte einen Traum, in dem er bei den Pyramiden einen Schatz finden würde und machte sich auf den Weg. „Erinnere dich immer an das, was du erreichen willst“.

Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte.

Auf den ersten Blick eine Liebesgeschichte. Durch den ganzen Roman zieht sich der Hinweis. Dass Gott sowohl männlich als auch weiblich ist und der Mensch nach seinem Ebenbilde – männlich und weiblich – erschaffen wurde. Mutter Gott erscheint in der Bibel, die als Gottes Geist über den Wassern schwebte „und er schied die Feste über den Wassern von der Feste unter dem Wasser. Wasser ist die Quelle des Lebens“.

Auf dem Jakobsweg

Das ist wohl der bekannteste Roman von Paulo Coelho und viele Pilger sollen sein Buch im Rucksack gehabt haben. Es beschreibt die Strapazen auf dem Einweihungsweg und die Konfrontation mit seinen Ängsten und Vorstellungen, ebenso die Wiederentdeckung der Verbundenheit zur Natur. Neben der Schilderung seines persönlichen Erkenntnisweges beschreibt er Entspannungsübungen, die die Intuition trainieren.

Der Zahir

Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wurde, keiner weiss, wo sie ist, ob sie lebt und wo. Bis Seite 64 habe ich die überflüssigen Gedanken ertragen, die er zu Papier brachte. Bei weiterem groben Durchblättern fand ich nur weitere langweilige Diskussionen.  Im Gegensatz zu den anderen eine Enttäuschung. Das Buch lese ich garantiert nicht zu Ende.

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Autor: Ursula Ortmann, Rees

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