Selbstliebe

Es gibt unzählige Autoren, die Bücher mit dem Inhalt Selbstliebe veröffentlicht haben, andere schreiben täglich bei facebook oder in ihren Blogs oder veröffentlichen Videos bei Youtube. Es sind überwiegend Frauen, die darauf anspringen und sich damit identifizieren können. Wenn man sich fragt, warum das so ist, muss man etwas in die Vergangenheit blicken. Es ist noch keine 100 Jahre her, dass Frauen ein Wahlrecht erhielten. http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenwahlrecht Kindererziehung hiess „Elterliche Gewalt“, was erst am 1.1.1980 in „Elterliche Sorge“ umbenannt wurde. Die elterliche Gewalt konnte man durchaus wörtlich nehmen, wobei der Vater alleiniger Vermögensverwalter und Vertreter des Kindes war. Mädchen wurden zur Haushaltsführung erzogen, sie hatten nicht zu denken, sie hatten zu parieren. Berufstätige Frauen wurden als Mannweiber oder Emanzen beleidigt. Es wollte einfach nicht in den Kopf des Kollektivs (Staat und Kirche), dass Frauen an anderen Dingen mehr Interesse haben als an Kochen und Kinderkriegen.

So ist es noch gar nicht lange her, dass der Selbstwert der weiblichen Bevölkerung gleich Null war. Wir tragen das Erbe unserer Mütter, wir heutigen Frauen müssen nicht nur uns selbst von der Bevormundung befreien, sondern auch unsere Mütter und Grossmütter. Wir brauchen nicht mehr mit dem Hintern zu wackeln, damit „Mann“ uns sagt, wie toll wir sind. Wir finden uns selber toll, wir brauchen „Mann“ gar nicht mehr dazu. Wir finden das, was wir im Spiegel sehen, anziehend – wir finden das, was wir sagen, geistreich 😉 – wir lachen herzhaft über unsere Missgeschicke (anstatt ein Drama daraus zu machen) – wir lieben uns und unseren Nächsten. So sollte es sein – so wollen wir das! Deswegen lieben wir Menschen wie Osho oder Robert Betz und Bücher mit dem Titel „Liebe dich selbst….“ etc.etc.

Wir befinden uns in einem neuen Zeitalter. Damit meine ich nicht das Wassermannzeitalter, sondern das Zeitalter der Eigenliebe und Nächstenliebe. Liebe verbindet, Liebe wirkt heilend. Wir gehen grossartigen Zeiten entgegen, denn Liebe öffnet Türen, von denen wir bisher noch gar keine Ahnung haben.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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