Der neue Papst

Gestern Abend um 19.08 Uhr sagte mein Mann, dass der Papst gewählt sei. Ich setzte mich sofort mit ihm vor den Fernseher und verfolgte die weiteren Ereignisse.

Ich bewundere die Menschen, die stundenlang im Freien ausharrten – auch in Rom war es kalt und regnerisch. Der Neue liess auf sich warten, mein Mann befürchtete schon, dass deswegen die Übertragung des Fussballspiels ausfiele. 😉

Als der Name des Papstes veröffentlicht wurde, hielt sich der Jubel in Grenzen, sein Auftritt war etwas linkisch. Wahrscheinlich war er sehr ergriffen und den Tränen nahe – nach meinem Empfinden. Erst seine Rede, dass er vom Ende der Welt kommt (del mundo hörte sich an wie vom Mond) lockerte die Atmosphäre.

Wikipedia war schnell, sehr schnell. So sind heute auch die Schlagzeilen gespickt mit Vorwürfen gegen Menschenrechtsverletzungen, die der Papst natürlich zurückweist.

Wie es auch sei: Wir haben es mit einem konservativer Papst zu tun, der gegen Empfängnisverhütung und gegen Homo-Ehe ist. Dabei hatte man gehofft, dass die Kirche weltoffener wird und vor allem toleranter. Scheint so, als wenn auch Papst Franziskus „hinter dem Mond“ lebt, weit entfernt von der Lehre Jesu.

Unter der Spannung von Mars/Uranus können wir in den nächsten 3 Wochen mit ungeahnten Ereignissen rechnen, die Papsttum und Kirche in ein anderes Licht erscheinen lässt.

Warten wir auch ab, wie der Papst sich darstellt, wenn er sich in seinem Amt eingefunden hat: geboren 17.12.1936 um 13.30 Uhr in Buenos Aires.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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