Entdecke die Langsamkeit

In den Jahren der Hektik, des Konkurrenzdenkens und des Strebens nach MEHR haben wir festgestellt, dass es uns nicht glücklich macht. Der eine oder andere hat sich vielleicht ein kleines finanzielles Polster anlegen können, andere wieder haben „Rücklagen für spätere Zeiten“ angreifen müssen, weil sie unverschuldet in finanzielle Engpässe geraten sind.

Wenn man sich die Muße nimmt und den Menschen ins Gesicht schaut, entdeckt man viele müde, abgekämpfte Gesichter. Was haben wir also gewonnen, als wir uns abgestrampelt haben, um „mithalten“ zu können, uns Statussymbole zulegten oder ein Amt bzw. Ehrenamt bekleideten? Nichts – wir fühlen uns erschöpft und ausgelaugt.

Jetzt wird es Zeit, das Tempo zu drosseln. Denn bei aller Hektik und Anforderungen haben wir uns selbst vergessen und die kleinen Dinge des Lebens, die uns glücklich und zufrieden machen. Sich mal hinsetzen, verschnaufen und das Treiben um uns beobachten und Abstand dazu gewinnen, weil wir persönlich nichts damit zu tun haben. Ob wir die Menschen in der Stadt beobachten oder den Ameisenstaat im Gras ist einerlei. Es kommt auf den Abschaltmodus unseres irren hektischen Lebens an. Entspannen und atmen, atmen und entspannen.

Wer kennt nicht die Tage, an denen auch überhaupt nichts klappen will und dass man das, was man gerade mit den Händen fertig gestellt hat, mit dem Hintern wieder umwirft. Ich habe mir angewöhnt, solche Tage zu „überspringen“ mit Nichtstun, Ausruhen oder ein gutes Buch lesen. Am nächsten Tag hat man das Gefühl, dass „alles wie von selbst“ läuft. Wenn etwas liegen bleibt, dann bleibt es sowieso liegen – für mich. 😉

Ich wünsche euch allen ein entspanntes Leben.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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