Familienstellen

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Meine Schwester fragte mich, wie das denn so ist, da ja jeder Teilnehmer in der Runde die Probleme mitbekommt. (Mittlerweile hat sie selber an einer Aufstellung teilgenommen.) Erstens ist es selbstverständlich, dass die Thematik nicht in die Öffentlichkeit getragen wird. Zweitens wird sich in der Aufstellung geduzt, man stellt sich mit Vornamen vor und schlüpft während der Aufstellung in die Persönlichkeit von Familienangehörigen. Man muss über ein gutes Gedächtnis verfügen, um zu behalten, wer denn wer in welcher Rolle war. Drittens wird nicht „hinterhergekartet“. Durch die Aufstellung wird etwas auf der geistigen Ebene richtig gestellt und es braucht einige Wochen, bis sich die neue Ordnung manifestiert. Es sollte von keiner Seite zerredet werden. Und zu guter Letzt sind die teilnehmenden Beobachter erfahren genug, die Probleme anderer nicht zu seinen eigenen zu machen. Mit dem Ende der Aufstellung ist auch das Thema beendet.

Man kann auch Gegenstände aufstellen, z.B. wenn man einen Berufswechsel vornehmen will oder einen Umzug. In einer der letzten Aufstellung war ich ein schönes grosses Haus. Das war ein erhebendes Gefühl. Ich fand mich selber Klasse, gross, schön und liebenswert.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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