Autor seiner Dramen

Es gibt viele Menschen, die sich grosse Mühe geben, ihr Leben durch persönliche Dramen zu bereichern. Da besteht ein grosses Verlangen nach Auseinandersetzungen und Übertreibungen, in der diese Person im Mittelpunkt steht und nach angezetteltem Streit es so hinbiegt, dass es aussieht, an der Sache unschuldig zu sein. Es ist ein Spiel mit den Gefühlen und den Gefühlen anderer und fühlt sich dadurch erst richtig lebendig. Oder anders ausgedrückt: diese Streitereien und der Adrenalinkick füllen eine Leere und Unbefriedigtsein.

Als Kind hat man gelernt, Beachtung zu finden, indem man für bestimmte Personen bestimmte Rollen spielte, die diese erwarteten und scheinbar glücklich machten. Man lebte unter der Dauerbelastung, anderen zu gefallen. Es wie eine Sucht. Wenn der Applaus aufhört, muss ein neues Drama inszeniert werden, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Andere sollen einem das geben, was einem fehlt: Achtung und Wertschätzung.

Man will auf sich aufmerksam machen durch Schuldzuweisungen und Projektionen, um Verantwortliche zu suchen, an denen man seine Eigenverantwortung abgibt. Es wird auf hohem Niveau gejammert und in der Darstellung einer Tragödie Gefühle preisgegeben, um bewundert oder wenigstens bemitleidet zu werden. Dabei verschwendet man viele Energien, die man für das Verständnis für sich selber und seinem inneren Kind verwenden könnte. Das kleine Mädchen oder der kleine Junge, die in jedem von uns stecken, bleiben bei diesen Aktionen ungeliebt, unverstanden und einsam.

Stattdessen können wir dafür Sorge tragen, dass wir uns gut fühlen, indem wir uns um unseren eigenen Selbstwert und Wertschätzung kümmern. Viele gute Seelen geben uns Beispiele in Büchern oder kostenlos im Internet, wie wir beginnen können, uns selbst zu lieben, wertzuschätzen und vergeben, damit wir dieses nicht mehr von anderen erwarten.

Seth, die Hicks, das Abrahamforum erwähnte ich bereits, ebenso Neale Donald Walsch, Robert Betz, Sein.de und viele andere. Jede Seite ist gut, die uns keinerlei Schuldgefühle einreden wollen. Es gibt keine Schuld. Es gibt nur Ereignisse und Lebenserfahrungen, die eine Ursache haben.

Auf vielen dieser Seiten werdet ihr die Behauptung finden, dass ihr Schöpfer eurer Realität seid. Ihr seid die Autoren eurer Drehbücher, die Regisseure und die Hauptdarsteller und wenn euch etwas nicht gefällt, schreibt euer Drehbuch um; auch für die Ereignisse aus der Vergangenheit, so wie Clemens Kuby das empfiehlt (siehe seine Webseite), damit wir die Liebe und Anerkennung bekommen, die wir als liebebedürftiges Kind verdient haben.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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Eine Antwort zu Autor seiner Dramen

  1. Hakan schreibt:

    Netter Blog, gefaellt mir sehr. Auch nette Themen.

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