Neptun in den Fischen 2

Am 3.2.2012 um 20.04 MEZ tritt Neptun endgültig in das Sternzeichen Fische, hier die Grafik bezogen auf Berlin.

In dieser Grafik steht Neptun im 6. Haus. Dieses Haus regiert über Krankheit/Gesundheit, Körper- und Seelenpflege, Zwangshandlungen und Ticks, Alltagspflichten, Heilkunde, Arbeit an und mit Menschen, Analysearbeiten, Kritik und Selbstkritik, Dienstleistungen, Haustiere, Nahrungsmittel, Abfallentsorgung, Darmsanierung.
Alle Arbeiten, die mit Gesundheitswesen, Nahrung und Ernährung zu tun haben. Angestellte, Diener, Kurzarbeiter, Landwirtschaft- und Forstarbeiter. (Elektro)geräte, die den Alltag erleichtern, Mieter. Gewinn aus Verkauf von Haustieren, worunter auch Schweine etc. und Kühe und deren Erzeugnisse stehen. Alle Heilberufe, die Arbeiterklasse, der öffentliche Dienst, Bibliotheken, Sozialhilfeempfänger.

Ich habe das aufgezählt, weil Neptun auf Berlin bezogen im 6. Haus steht. All das wird verstärkt angesprochen, und es gibt Hoffnung, da Neptun von keinem Planeten attackiert wird. Bei ihm steht Chiron, der Heiler. Wir können davon ausgehen, dass im psychischen und physischen Bereich bahnbrechende Erneuerungen und Erfahrungen gemacht werden.

Neptun steht für Lösung und Erlösung, Aufhebung der Form, allumfassende Menschenliebe, selbstloses Dienen, Grenzüberschreitungen, Rauschgifte, Kunst, Musik, Mystik, Inspiration, Schwäche, Lähmung, Illusionen.
Mit dem Eintritt ins Zeichen Fische 1848 begannen die Revolutionen in Europa, Amerika, Asien, Afrika – aber auch der Goldrausch und die Auswanderungen nach Australien. Unter Historienmalerei, Katzenmusik und burschenschaftliches Liedgut findet man bei Wikipedia eine Fülle von Informationen. Die Farben schwarz-rot-gold wurden als deutsche Nationalfarbe festgelegt (31.7.1848). Es begann eine geistige Bewegung und Bildung der Bürger, was Musik und Literatur beeinflusste.

1847 wurde das Nitroglycerin entdeckt, aus dem Alfred Nobel Dynamit gewann. Die Narkose wurde erfunden und Forschungen im Bereich der Bakteriologie wurden durchgeführt.. Durch die  Zellularpathologie erhielt man neue Erkenntnisse von Krankheiten durch Störungen der Körperzellen. Es wurde festgestellt, dass mangelnde Hygiene zu Kindbettfieber führte.
Vor allem in den katastrophalen Pflegeberufen kam es zu Ausbildungen und Verbesserung der Ausbildungen, wozu nicht zuletzt Frauen wie Florence Nightingall (geb. 12.5.1820 um 14.00 Uhr in Florenz) und Theodor Fliedner (geb. 21.1.1800 in Eppstein) beitrugen.

Der erneute Eintritt des Neptun zeichnet sich aus durch künstlerische Talente und starkes Liebesempfinden. Änderungen in der Institution „Ehe“, wechselnde Partnerschaften und Trennungen sind „normal“. Hohe Anforderungen werden an die Nerven gestellt und es kommt zu unglaublichen Erfindungen. Arbeit bis zum Zusammenbruch, Krankenhäuser und Heime sind voll von kranken, hilfsbedürftigen Menschen.

Jetzt wird so mancher denken „das haben wir doch schon alles“.  Wir befinden uns schon mitten drin in dem Prozess, den Neptun anzeigt. Es muss Menschen geben, die den Willen haben, dieses Elend zu beenden. Wir sind ja schon soweit, dass wir begreifen, dass die Folge seelischen Leides eine körperliche Reaktion bzw. Krankheit auslöst. Immer mehr Menschen gehen an die Öffentlichkeit wegen ihrer Nervenkrisen, Burnout oder anderer Überlastungen und Krankheiten. Es ist kein Makel mehr, nicht mithalten zu können. Es befriedigt nicht mehr, mehr zu haben oder besser zu sein als andere.
Der Mensch sucht verstärkt nach seelisch-geistigen Verbindungen, die blutsverwandschaftlichen Verhältnisse werden nebensächlich. Kinder suchen sich ihre Eltern aus und es entsteht ein grosses Gemeinschaftsgefühl. Es wird verstärkt Wert gelegt auf  die eigene Wertschätzung, den Selbstwert und die Eigenverantwortung. Egoismus macht sich breit. Man gehört keiner Familie, Glaubensgemeinschaft oder Verein mehr an und ist daher nicht mehr erpressbar. Man stellt Erwartungen anderer seinen eigenen Erwartungen gegenüber. Man rechnet auf: was gebe ich und was krieg ich dafür.

Man lernt, sich auf sich selbst zu konzentrieren, sich selbst wahrzunehmen und sich selbsst wichtig zu nehmen. Es wird selbstverständlich, sich mit Heilweisen und Heilkünste zu beschäftigen. Jeder ist bereit, seine geistigen und praktischen Anlagen zu entwickeln bis ins hohe Alter. Den Tod wird man als Ende einer spannenden Reise auf dem Planeten Erde betrachten und als Ablegen eines Kleides, das der Seele nicht mehr dienlich ist.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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Eine Antwort zu Neptun in den Fischen 2

  1. Elke Gelzleichter schreibt:

    Ausgezeichnete Darlegung, die einleuchtet. Vielen Dank Ursula.

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