2012 – der Film

Aktuell zu Jahresbeginn wurde der Film des Regisseurs Roland Emmerich auf Pro7 ausgestrahlt. Mit grossem Aufwand wurden spektakuläre Aufnahmen von Zerstörungen auf der ganzen Welt gezeigt. Ein Überleben auf einer Arche wurde denen ermöglicht, die sich teuer genug einkaufen konnten. Das fand ich ziemlich phantasielos, wo die Menschheit doch heute schon Raumschiffe bauen kann. Ebenfalls kitschig der Transport von Elefanten und Giraffen per Hubschrauber zur Arche und die Debatten in der Stunde 0, ob man mehr als die zulässigen Personenzahlen mitnimmt – nach meinem Empfinden.

Ein Mann, der nach ein paar privaten Flugstunden ein grosses Flugzeug fliegen kann – da kann man ja noch drüber lächeln. Er und seine Leute mussten ein starkes Herz haben, andere hätten längst einen Herzinfarkt bekommen angesichts der Tatsache, dass einem Wolkenkratzer, Brücken und explodierende Gegenstände um die Ohren fliegen.
Eine Zusammenfassung des Films gibt es bei Wikipedia.

Auch die anschliessende Reportage war genauso spektakulär. Wissenschaftlich gesichert ist nichts, ausser dass erhöhte Sonneneruptionen das gesamte Netzwerk zusammenbrechen lassen kann. Unsere Volkswirtschaft hängt von der Datenübertragung ab. Alles funktioniert auf elektronischer Basis und bei einer kleinsten Störung funktionieren weder Fahrstühle und Eingangstüren, noch Geldautomaten, Kassen und Kommunikationsgeräte etc.

Tatsache ist, dass es der Erde schlecht geht, weil die Menschheit Raubbau damit betreibt. Die Gier des Menschen verseucht Erde, Wasser und Luft. In esoterischen Kreisen geht man davon aus, dass ein Umdenken stattfinden wird in den Köpfen und Herzen der Menschen.
Lenken wir doch unsere Erwartungshaltung auf Dinge, die wir haben möchten: Frieden, genug Nahrung, sauberes Wasser und gesunde Luft, Wohlstand für alle.

Solche Filme tragen dazu bei, dass wir unsere Gedanken auf Dinge lenken, die wir nicht haben möchten. Da wir uns mit Dinge befassen, die wir nicht haben möchten, erzeugt es ein ungutes Gefühl und wir empfinden Angst. Wenn wir das wissen, können wir uns Katastrophenfilme ansehen als Zeitvertreib mit spannendem Unterhaltungswert. Und dann können wir uns wieder mit wichtigeren Dingen befassen, es gibt ja genug davon.

Vulkanausbrüche, Meteoritenschauer, Tsunamis sind Naturerscheinungen, mit der die Erde schon immer fertig werden musste und fertig wird, auch im Jahre 2012. Der Zusammenhang des Sonnenstandes mit dem Galaktischen Zentrum am 21.12. unterliegt genauso den Spekulationen, immerhin steht die Sonne in jedem Jahr in der Nähe dieses Grades. Als Pluto auf diesem Grad stand, befürchtete man auch schon das Schlimmste – nur zeitmässig passte das ja nicht zu den übrigen Endzeitvorhersagen.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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