Seelenfamilie und Rückführung

Unter Rückführung versteht man einen Einblick in die Leben, die vor unserem jetzigen Erdendasein stattfanden. Ursprünglich ging man davon aus, dass für jedes körperliche oder seelische Problem eine Ursache zu finden ist – in der Kindheit, und wenn nicht dort, dann in früheren Leben. In vielen Rückführungen wurde diese Annahme bestätigt und die Probleme wurden erfolgreich behandelt.

Heute sind viele Menschen auf der Suche nach Beweisen für die geistigen Welten und der Wiedergeburten und nehmen deswegen an Rückführungsseminaren teil. Es funktioniert ähnlich dem Familienstellen: man betritt ein Feld ähnlich, als wenn man ein Kino besucht und dort läuft der Film ab. Wer jetzt sagt: „Das gibt es nicht“  soll mal überlegen, wie oft man schon gewusst hat, wer am Telefon ist, obwohl man noch nicht abgenommen hat. Oder dass man einen Satz beendet, den ein anderer angefangen hat. Oder dass man dem Partner was sagen will und er sagt: „Das wollte ich dir auch gerade sagen.“ Unser Hellhören oder Hellfühlen ist nicht geschult worden, sonst würden wir noch viel mehr Dinge wahrnehmen, die um uns herum passieren. Deswegen müssen wir uns auf die Zeiten beschränken, in denen wir uns bewusst auf die „Welten hinter der Welt“ einlassen.

Während eines Rückführungsseminars bin ich meiner Seelenfamilie begegnet. Sie wurden als unzählige Menschen dargestellt, Erwachsene und Kinder, Männer und Frauen, und in den verschiedensten Hautfarben. Ich wusste, dass die Hautfarben ein Symbol waren für die verschiedenen Nationalitäten, in denen die Seelen schon mal inkarniert waren. Ich stand mitten in dieser Familie und es war herzbewegende Freude mit vielen Umarmungen. Ein Kind sprang mich an und liess mich gar nicht mehr los. „Dass du endlich da bist“. Eine einzige Person sah mich vorwurfsvoll an: „Wie konntest du mich so lange allein lassen.“

Die Frage der Seminarleiterin, ob ich jemanden erkannt habe, musste ich verneinen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass ich „alleine“ in diese Welt gekommen bin, gehe aber davon aus, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen soll, wer von meiner Seelenfamilie auch inkarniert ist. Vielleicht soll ich auch meinen Weg alleine finden unabhängig von anderen.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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