Neptun in den Fischen

Neptun – für geistige Dinge sehr empfänglich -vollendet einen Umlauf und kehrt in sein Reich zurück. Mit Neptun verbinden wir alles, was mit Geist zu tun hat – Sensibilität, die geistige Welt, Tod und Leben nach dem Tod, das Jenseits, Spiritualität, auch Weingeist, Medikamente und Drogen, Süchte und Sehnsüchte.

Wasser, alles was unsichtbar ist, Fantasie und Traumwelt, Traumdeutung, künstlerische Inspirationen, alles was fliessend und unklar ist.

Kurz nach seiner Entdeckung 1846 betrat er das Reich der Fische. Grafik mit Datum 6.12.1848 um 16.54 LMT Berlin (lt.  meinem Astroprogramm)

Um diese Zeit schrieb Jakob Lorber seine 25 Bände über das Leben und Wirken Jesu, über die Materie, die sichtbaren Planeten und die geistigen Hintergründe. Nach seinen Aussagen als innere Stimme vernommen, zerstörte er das Bild des Rachegottes, das die Kirche bis heute vermittelt und brachte den Menschen einen Gott der Liebe und Brüderlichkeit. Lorber schreibt, dass alle Materie eine Seele hat – ohne Ausnahme – nur die Wahrnehmung ist unterschiedlich. So befindet sich die Seele eines Steines wie in einem tiefen Schlaf. Auch die Erde soll ein atmendes Geschöpf sein, woraus sich die Gezeiten erklären lassen.

Kurz darauf – 6.5.1856 um 18.30 (Quelle Baldur Ebertin) – wurde Sigmund Freud geboren, der Vater der Psychologie und Traumdeutung, der das Unbewusste im Seelenleben des Menschen erforschte.

1831 wurde das Chloroform entdeckt, das ab ca, 1848 als Narkosemittel bei Operationen eingesetzt wurde. (Quelle Wikipedia)

……um nur einige Beispiele zu nennen …..

Jetzt also nach fast 165 Jahren betritt Neptun wieder sein Reich der Fische, dann wird Neptun aber noch mal rückläufig und tritt endgültig ins Fischezeichen am 3.2.2012.

Grafik vom 4.4.2011 um 13.37 Uhr MEZ Berlin

In dieser Grafik ist die Besetzung des 8. Hauses sehr stark, in der Grafik vom 10.7. steht Neptun im 8. Haus. Das 8. Haus hat mit dem Tod und seinen Folgen zu tun (Erbschaften). Nun sind dem Neptun die irdischen Dinge ziemlich gleichgültig, also geht es wohl mehr um das Leben nach dem Tod und die geistigen Welten. Sowie beim letzten Neptuneintritt grosse Mystiker neue Sichten von Geist und Materie vermittelten, so gibt es heute unzählige Autoren, die versuchen, uns die geistigen Hintergründe unseres irdischen Daseins näher zu bringen. Wir sollen verstehen, dass wir durch die Kraft unserer Gedanken unsere Umwelt erschaffen und das anziehen, womit wir uns gedanklich beschäftigen.

Uns wird vermittelt, wie wir die krankmachenden und in Unordnung geratenen Systeme wieder in die richtige Ordnung bringen durch Familienstellen und Planetenaufstellungen. Uns wird beigebracht, aus festgefahrenen Mustern auszusteigen, um eine andere Sichtweise anzunehmen, so dass wir offen sind für neue Eindrücke. Es dringt in unser Bewusstsein, dass wir die Verantwortung für unser Tun und unser Leiden nicht mehr an eine andere Instanz abgeben können und dass wir uns bewusst mit unseren Problemen auseinandersetzen.

Es gibt unzählige Heiler und Heilungsmöglichkeiten und die einfachste ist, seine Mitmenschen zu segnen. Das kann jeder. Es treten immer wieder Menschen in unseren Wirkungskreis, die uns nicht gut tun. Anstatt ihnen die Hölle an den Hals zu wünschen, kann man sie segnen und ziehen lassen. Denn mit jedem Wut- oder Hassgefühl binde ich diese Menschen an mich. Und genau das möchte ich eigentlich nicht.

Dagegen ist ein Einfaches, die Menschen zu segnen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Je mehr wir an die Wiedergeburt sowie Ursache und Wirkung glauben, umso mehr bröckeln unsere bisherigen Glaubenssysteme. Wir erkennen in den anderen Weggefährten, teils schon aus früheren Leben, mit denen wir lernen, auf unserem Entwicklungsweg fortzuschreiten. Jeder der geboren wurde, hat sich für einen Lernprozess entschieden. Lernen kann man nur die Dinge, die man bisher noch nicht konnte. Und da ist es natürlich, Fehler zu machen. Es gehört also zu unserem Leben, Fehler zu machen. Unsere Lernaufgabe ist, sich und anderen diese Fehler zu verzeihen. Erst wenn wir wissen, was verkehrt ist, können wir erkennen, was richtig ist. Wenn wir Dunkelheit kennen, wissen wir, was Licht ist. Wir leben in einer Welt der Polaritäten, ohne das eine wird uns das andere nicht bewusst.

Entgegen  der allgemeinen Deutung bezeichnet Max Heindel in seinem Buch „Botschaft der Sterne“ Neptun als die höhere Oktave des Merkur, Seite 319.

Er wird als Begründer der Alchemie, Astrologie und Psychologie aufgeführt, also geistige Gebiete, die berechenbar bzw. erklärbar sind, wenn der Mensch soweit fortgeschritten ist, um die Zusammenhänge zu verstehen.

So können wir im Laufe der Jahre mit Entwicklungen rechnen, von denen wir uns heute noch gar kein Bild machen können. Die Materie und damit auch der Mensch wird geistiger, durchlässiger und empfänglicher für die spirituellen Zusammenhänge. Die Bindung an die Materie lockert sich – vielleicht nicht zuletzt durch die Atomversuche und –unglücke. Also sollten wir gelassen darauf warten, was für uns beschert ist, niemanden beurteilen und verurteilen, weil wir den Sinn nicht erkennen, der dahinter steckt.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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