Mond Konjunktion Pluto im Solar

Beim Mond geht es um unsere tiefsten Gefühle und Pluto bedeutet Umwandlung und hat immer mit Macht oder Ohnmacht zu tun.

Mond/Pluto ist nicht gleich Mond/Pluto. Geht der Mond über Pluto, so ist es ein Aspekt von wenigen Stunden und der ist im Solar nicht gravierend. Geht Pluto über den Mond, so ist es ein Zeitraum von mehreren Jahren, in denen alte Verletzungen aufgearbeitet werden. Sie brechen hervor – vielleicht sogar als Trauma – um etwas abzuschliessen. Bei Pluto geht es um Macht, wenn ich meine eigene Macht nicht einsetze, wird sie mir von anderen diktiert und ich bin ohnmächtig ausgeliefert. Es ist ein Wandlungsprozess – und zwar vom Kind zum Erwachsenen.

Wenn ich jahrelang Rücksicht genommen habe auf andere, unter einem Plutoaspekt wird mir meine Unfreiheit bewusst. Handel ich erwachsen, setz ich meine eigene Macht und meinen eigenen Willen ein, auch auf die Gefahr, dass sich dadurch einige Verbindungen lösen. Werd ich nicht erwachsen, lass ich es weiter zu, dass andere mich unter Druck setzen und mir sagen, was ich tun und lassen muss – eben wie bei einem Kind. Auch hier wird mir meine Unfreiheit bewusst und die Energien suchen sich andere Wege, das äusserlich zu zeigen: durch Immunschwäche, Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane und alle Erkrankungen, die das Verdauungssystem betreffen.

Der Mond symbolisiert sowohl die Psyche als auch den Magen. Alles was mir serviert wird, vertrage ich nicht. In der deutschen Sprache gibt es viele Redewendungen, aus denen man die Zuordnung der Planeten hören kann:
Was man mir geboten hat, das kann ich nicht schlucken – mir dreht sich der Magen – mir ist zum Kotzen – …….

Unsere Gesellschaft befindet sich auf dem Weg, psychologische Betreuung als „normal“ anzusehen. Warum auch nicht. Wenn ich Probleme mit den Zähnen habe, gehe ich zum Facharzt für Zähne, der sich Zahnarzt nennt. Und wenn sich Probleme meiner Seele zeigen, gehe ich zum Facharzt für seelische Leiden. Die Gefahr besteht eigentlich darin, dass man gar nicht merkt, wenn man sich in einer depressiven Phase befindet: Freudlosigkeit, Grübelzustände, Antriebslosigkeit, Unzufriedenheit, Neigung zu Vorwürfen und nachtragendem Verhalten – um nur einige zu nennen.

Wer Probleme in dieser Richtung merkt, sollte sich seinem Hausarzt anvertrauen, mit dem können weitere Wege besprochen werden.

 

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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